freies Tönen

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Teil des Einsingens (oder warm up) sind häufig auch Improvisationen. Hier wird der Kreativität freien Lauf gelassen. Ein Beispiel: Der Chor steht im Kreis. Eine/r beginnt mit einer kurzen Ton-/ Rhythmusfolge. Wer mag, gesellt sich dazu und singt mit oder denkt sich ein anderes Pattern dazu aus. Am Ende bleiben ca. 5 Gruppen übrig und es ergibt sich ein sphärischer Klangteppich oder ein mitreißender Groove – je nach Stimmung des Chors. In Konzerten erfreut sich das Tönen aus 4 Ecken großer Beliebtheit: Der Chor positioniert sich – jeweils nach den Stimmen Sopran, Alt, Bass und Tenor geordnet – an unterschiedlichen Orten im Konzertraum. In jeder Stimmlage gibt es jemanden, der als Leader der Gruppe einen Ton singt, den die anderen übernehmen. Der Ton wird immer wieder verändert und mischt sich mit den Tönen aus den anderen Stimmen, so dass die Zuhörer das Gefühl haben, sie seien von einer Klangwolke umgeben.

 


Drei Atemzüge

Die Aufnahmen können einen Eindruck von unserer Arbeit mit Improvisation geben. Töne sind genug da. Es geht darum, die Sensibilität des Einzelnen für den Gesamtklang, die musikalische Entwicklung insgesamt zu entwickeln. Mit diesen Erfahrungen werden die Improvisationen immer klarer und immer weniger beliebig und chaotisch. In diesem Sinn sind die Klangbeispiele tatsächlich Beispiele unserer Arbeit, Zwischenergebnisse und im besten Sinne Momentaufnahmen.
Viel Spaß beim Hören!

 


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Hör doch: