Baß gesucht

 

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Sie müssen / Du musst nicht zwingend firm in der Notenschrift sein, um bei uns eine tragende Rolle zu bekommen!

Natürlich hilft es sehr, hier fit zu sein, aber  früher oder später haben alle im Chor das Notenwerk soweit verstanden, dass das  gemeinsame Arbeiten an den Stücken klappt. Derzeit suchen wir zur Verstärkung Deine / Ihre Bassstimme.

Was ist eigentlich eine Bassstimme ? So sagt es Wikipedia:

Als Bass (von lateinisch bassus „stark, reichlich“; Pl. die Bässe) wird die tiefste, männliche Gesangsstimmlage bezeichnet. Ein Sänger dieser Stimmlage wird einfach Bass oder auch Basso genannt. Nur wenige der Bässe haben ein großes Volumen bei sehr tiefen Tönen und einen nach unten erweiterten Tonumfang, häufig auch eine dunkle Färbung. Solche Bässe bezeichnet man als Dramatischen Basso Profondo oder umgangssprachlich auch als schwarzen Bass.

Die Bezeichnung bildete sich mit der beginnenden Mehrstimmigkeit heraus, als man die Stimme, die den Cantus firmus hielt, Tenor nannte. Die zweite Männerstimme bekam als musikalischer Gegenspieler des Tenors zunächst den Namen contratenor, lag aber anfangs ungefähr in der gleichen Lage und Tessitur wie der Tenor. Später wurde der Tonumfang der Kompositionen erweitert auf ungefähr zwei Oktaven und die Stimmen übereinander geschichtet, die Gegenstimmen wichen nach oben oder unten aus und man unterschied zwischen einer hohen Gegenstimme contratenor altus und einer tiefen Gegenstimme contratenor bassus. Aus diesen Bezeichnungen entwickelten sich dann die Bezeichnungen Altus und Bassus, der teilweise auch Basis hieß.

Der Tonumfang der Bassstimme reicht ungefähr von F bis f’. Manche Partien verlangen auch E oder D, z. B. Osmin aus „Die Entführung aus dem Serail“ und Baron Ochs aus „Der Rosenkavalier“. Ein kräftiges F wird in Haydns Oratorium Die Schöpfung in der Arie Nun scheint in vollem Glanze erwartet, wobei sich die Stimme gegen Orchester und Kontrafagott klanglich durchsetzen soll. Gustav Mahler hat im Schlusssatz seiner 2. Sinfonie für die Bassstimme des Chores einen Stimmumfang von ,B bis f1’ notiert.

Einige Bässe der russischen Chöre, die sogenannten Oktavisten (von der Oktave, im e. Sinne „eine Oktave tiefer“), singen eine Oktave tiefer als die übrigen Bässe und wechseln nicht in das obere Register. Diese Stimmlage wird auch (ziemlich rar) solistisch eingesetzt und einige Komponisten haben für diese spezielle Stimmlage Solostücke geschrieben (u. a. Solopart in Geistlicher Chorkonzert no. 21 von Demetrius Bortniansky).

 Aber : Arien gibt es bei ChorAlle nicht .

Bass singen macht Freude – hier wird echte Basisarbeit geleistet!