Das sind wir nicht

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Kirchen- Shanty- Gospel- Männer- Pop- Chor: mag mal vorkommen, sind wir aber nicht…

Nach Aussage unserer neuen Mitglieder ist ChorAlle ein besonderer Chor.

Ein Kirchenchor ist ein gemischter, gelegentlich auch ein gleichstimmiger Chor in Trägerschaft einer Kirchengemeinde. Die Sänger beteiligen sich in der Regel ehrenamtlich an der Kirchenmusik ihrer Gemeinde. Das Hauptaufgabengebiet der Kirchenchöre ist die musikalische Gestaltung der Gemeindegottesdienste. Neben der Mitgestaltung von Gottesdiensten mit Kirchenliedern, Motetten, Kantaten, Messen und anderer Chorliteratur werden oft auch geistliche Konzerte, zum Beispiel mit Oratorien, gegeben. Je nach Ausrichtung ist auch eine Bezeichnung als Kantorei (lat. cantare „singen“), Motettenchor, Figuralchor oder Oratorienchor verbreitet. Die historische, organisatorische und musikalische Entwicklung von Kirchenchören ist konfessionsspezifisch unterschiedlich.

Shanty – Chor:  Der heute geläufige Name Shanty (engl. Sea Shanty) tauchte erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Er wurde vermutlich vom englischen ‚chant‘ = ‚singen/Gesang‘ und dem französischen ‚chanter‘ = ‚singen‘ abgeleitet, bzw. von ‚chantez‘, wie es die französisch sprechenden schwarzen Schauerleute von New Orleans gebrauchten. Erste Hinweise auf „Arbeitslieder der Matrosen“ finden sich im Werk des Dominikanermönches Felix Fabri aus Ulm, der 1493 auf einer Galeere nach Palästina segelte. Im Complayant of Scotland (1549) finden sich die frühesten bekannten Texte solcher Arbeitslieder.[2] Shantys waren also dem Ursprung nach Arbeitslieder zur Zeit der Großsegler. Man sang sie auf den Handels- und Fischfangschiffen, zur Unterstützung und Koordination körperlich anspruchsvoller Arbeiten, die nur in gemeinsamer Kraftanstrengung erledigt werden konnten, wie Anker hieven, Segel setzen, Segel und Netze einholen, Taue durchholen, Aufziehen der Rahen, die Arbeit an Winden und Pumpen, aber auch beim Be- und Entladen der Schiffe. Da Großbritannien zur Blütezeit der Shantys im 19. Jahrhundert die führende Seefahrtnation war, sind viele der uns heute überlieferten Shantys in englischer Sprache. Es war allerdings meist kein reines Englisch. Da die Schiffsbesatzungen oft aus unterschiedlichen Ländern stammten, war es eher ein Sprachgemisch, sogenanntes Pidgin-Englisch, unfein und melodisch unstimmig. Nicht das Singen stand im Vordergrund, sondern die Tätigkeit.

Männer – Chor: Ein Männerchor bezeichnet eine Gruppe von Männern, die einen Chor bilden und bei der jede Stimmlage mehrfach besetzt ist. Die Stimmbezeichnungen sind: 1. Tenor, 2. Tenor, 1. Bass, 2. Bass. Weiterhin werden Stücke, die von einem solchen Chor aufzuführen sind, Männerchor-Literatur genannt. Der 1. Tenor übernimmt meistens die Melodie (Cantus firmus). Die eigentliche musikalische Neuerung im 19. Jahrhundert war der Männerchorgesang. Er entstand im Zuge der Umgestaltung des Geisteslebens in der Zeit der Aufklärung. Die volkstümlichen Werte, die zunehmend patriotische Haltung und die Freude am geselligen Kreis standen dabei im Mittelpunkt. In der Zeit der Romantik (in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts) kamen auch wieder die alten Volkslieder zu Ehren. Der unbegleitete vierstimmige Männerchor trat jetzt an die Stelle des von Männer-, Frauen- und Knabenstimmen getragenen Gesangs. In Verbindung mit der politischen und sozialen Aufklärung sollte auch die musikalische Volksbildung gefördert werden.